Vor dem Tor fehlt den Spielern der BSG Chemie Leipzig das Glück – Aufstellung wird zur Lotterie

BSG Chemie Leipzig So richtig angekommen ist die BSG Chemie Leipzig in der Regionalliga Nordost noch nicht. Fünfmal traten die Grün-Weißen in der Spielzeit 2019/20 bisher um Punkte an, nur ein Sieg sprang dabei noch nicht heraus. Vier Unentschieden und eine Niederlage stehen im bisherigen Saisonverlauf zu Buche, was derzeit den 14. Tabellenplatz mit vier Punkten bedeutet. Der Abstand zum Schlusslicht Bischofswerdaer FV 08 beträgt dabei gerade einmal zwei Punkte.

An der Verteidigung liegt jedoch es nicht, die Hintermannschaft der Chemiker hat bisher nur fünf Gegentreffer zugelassen. Gegen den FSV Wacker Nordhausen, den FC Viktoria Berlin sowie den Bischofswerdaer FV blieben die Sachsen sogar ohne Gegentor. Das Problem liegt eindeutig im Sturm, denn den Mannen um Trainer Miroslav Jagatic gelangen bislang nur zwei Treffer. Dies dürfte viele Fußballexperten und Freunde von Sportwetten überrascht haben, denn in der vergangenen Saison war der Angriff noch wesentlich besser in Torlaune. In dreißig Spielen der Oberliga Nordost Süd gelangen den Leutzschern 65 Treffer, was einen Schnitt von 2,17 bedeutet. Nun eine Liga höher kann der Aufsteiger kaum Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse entfachen.

Im Casino wahrscheinlich mit mehr Glück

Leipzig verfügt bekanntlich über mehrere Casinos und wahrscheinlich dürfte es dort einfacher sein, sein Glück zu finden, als es derzeit bei den Stürmern der Betriebssportgemeinschaft der Fall ist. Zu unbeweglich und glücklos agierten die Angreifer Tommy Kind und Denny Krahl zuletzt bei der 1:4-Heimpleite gegen den FSV Union Fürstenwalde. Im Grunde erreicht nur Alexander Bury das Niveau der Regionalliga, wobei er sich zu oft in Sololäufen und Zweikämpfen aufreibt. So wirken die Zuschauer oft wie die Mitspieler an einem Roulettetisch, die gerade ihre Chips gesetzt haben. Bei jedem Angriff wird mitgelitten und gehofft, dass die Kugel die richtige Stelle erreicht. Allzu oft ist das im Fall der Chemiker nicht der Fall. Weder Rot oder Schwarz, einfach nur ohne Torerfolg.

„Das ist kein Beinbruch. Wir sind in der Regionalliga-Realität angekommen. Wir wussten doch, was uns erwartet“, gibt sich Frank Kühne, Präsident von Chemie Leipzig, derzeit noch optimistisch. Zuletzt wirkten aber auch Routiniers wie Stefan Karau und Benjamin Boltze unsicher. Gegen Fürstenwalde erlaubten sie sich selbst im Spielaufbau leichte Fehler, was direkt zu Chancen für den Gegner führte. Vielleicht sollte die Mannschaft einmal einen Abend im Casino oder sie nutzen den 400% Casino Bonus, um das vorherige Thema noch einmal aufzugreifen, dazu nutzen, um bei einer Partie Poker oder Roulette oder an den Slot Machines etwas Ablenkung zu finden. Vielleicht hilft es ja, um den Kopf freizubekommen, um den Blick auf die künftigen Partien zu fokussieren.

Am Sonntag gastiert mit dem SV Lichtenberg 47 der andere Aufsteiger

Wesentlich glücklicher verlief bisher die Saison für den anderen Aufsteiger SV Lichtenberg 47. Vor dem Tor agieren die Berliner deutlich druckvoller und konnten aus den bisherigen fünf Partien ganze zehn Punkte einfahren. Besonders beeindruckend war dabei der 5:1-Erfolg gegen den Mitfavoriten FSV Wacker Nordhausen am vergangenen Wochenende. Fast jede Angriffsstrategie gelang und wurde in Treffer umgemünzt. Natürlich hatten die Lichtenberger auch Glück, dass Tobias Becker in der 24. Minute einen Elfmeter zum Ausgleich vergab, nichtsdestotrotz war es eine starke Leistung, in sie ihre Chancen effektiv nutzten.

Am Sonntag beim Aufsteigerduell zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem SV Lichtenberg 47 sollten zwei Mannschaften auf ähnlichem Leistungsniveau aufeinandertreffen, wobei die Gäste selbstbewusster auftreten dürften. Es dürfte ein Duell mit offenem Visier werden, bei dem die Karten neu gemischt und beide ihr Glück in der Vorwärtsbewegung suchen dürften. Im Grunde wie beim Poker, lassen sich beide Trainer vor dem Duell nicht in die Karten schauen, was die Strategie angeht.

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